Flucht, Trauma und Sucht

Informationsabend für Fachkräfte & Multiplikatorinnen und Multiplikatoren & im Ehrenamt tätige
Menschen.
Ziel dieser Fortbildung ist es, Informationen zu den Themen Trauma, Drogenkonsum und
Konsummuster zu erhalten, um daraus Handlungsalternativen im Umgang mit dem Personenkreis zu
finden.
Menschen die geflüchtet sind, haben einen beschwerlichen, meistens dramatischen und oft
traumatischen Weg hinter sich, bis sie vorläufig Zuflucht finden können. Damit sind sie aber
keineswegs „angekommen“. Die Fremde mit den Unsicherheiten, Notsituationen und Bedrängnissen
kommt zu den mitgebrachten Ängsten und Nöten hinzu. Ohne Perspektive, Orientierung und
Sicherheit tragen die Meisten schwer an der psychischen Belastung. Es ist naheliegend, dass der
Konsum von Alkohol, Medikamenten oder illegalen Drogen für viele Entspannung und Vergessen
bedeutet. Konflikte, Schlaflosigkeit, Ängste, Einsamkeit oder viele Stunden des Nichtstuns lassen sich
damit scheinbar leichter ertragen. Aber auch mitgebrachte Konsumgewohnheiten, um gefährliche
Fluchtsituationen oder Kriegs- und Elendserfahrungen zu ertragen, spielen eine Rolle. Ein Risiko für
Sucht und psychischen Erkrankungen ist da nicht von der Hand zu weisen.

Dauer: 16:00 - 18:00 Uhr

Kosten: Kostenfrei

 

Anmeldung: unter k.kaiser@grafschafter-diakonie.de

Ort: Drogenhilfe Moers, Rheinberger Straße 17, 47441 Moers

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